Newsmeldungen

Die neuesten und aktualisierten  Sprach - und Begegnungscafes in Steglitz Zehlendorf 2018.

 

 

 

 Der Infobrief zu Weihnachten 2017

Info Brief Dezember 2017
INFO-BRIEF Dezember 2017.pdf
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18.12.2017 Öffentlicher Appell zu Weihnachten: Mehr Wohnraum in Steglitz-Zehlendorf für alle Bedürftigen. Auch für Geflüchtete

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,
sehr geehrte Frau Richter-Kotowski,
 
Wohnraum in Berlin ist knapp und wird immer teurer. Besonders betroffen davon sind Personen mit geringem Einkommen, zu denen neben vielen Rentnern, Alleinerziehenden und Studierenden vor allem Hartz-IV-Betroffene und auch Geflüchtete gehören. So ist es selbst für anerkannte Asylsuchende, die sich in einer Ausbildung befinden oder berufstätig sind, schwierig, eine bezahlbare Bleibe außerhalb von Massenunterkünften zu finden. Stattdessen leben viele von ihnen zum Teil schon seit Jahren in Notunterkünften, wo sie keine Privatsphäre haben und es noch nicht einmal eine Küche gibt, um Mahlzeiten für sich und ihre Familie zubereiten zu können. Auch für unser großes und gut vernetztes Willkommensbündnis für Flüchtlinge in Steglitz-Zehlendorf ist es nur noch recht selten möglich, bei der Vermittlung von Wohnraum behilflich sein zu können. 
 
Gleichwohl ist bekannt, dass es in unserem Bezirk neben Wohnungsleerstand immer wieder Platz in größeren Wohnungen und Häusern gibt. Doch trotz gelunger Beispiele können es sich leider immer noch nicht viele Wohnungsbesitzer vorstellen, diesen Wohnraum auch an Geflüchtete zu vermieten. Das liegt unserer Auffassung nach zum einen an Unsicherheiten im Umgang mit den potentiellen Interessenten und zum anderen am nicht immer ausreichenden Einsatz der politisch Verantwortlichen bei der Werbung für Wohnungen für Flüchtlinge. Während wir gerne bereit sind, entsprechende Wohnraumvermittlungen mit Interkultureller Kompetenz und Sprachmittlern zu begleiten, appellieren wir an Sie, Frau Bürgermeisterin, und alle anderen politischen Mandatsträgerinnen und Mandatsträger in Steglitz-Zehllendorf, sich verstärkt und öffentlich für die Vermietung von Wohnungen auch an die hier lebenden Flüchtlinge einzusetzen.

Im Vorfeld der in diesem Monat eröffnenden Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete an der Finckensteinallee in Lichterfelde weist eine bisher noch nicht in Erscheinung getretene „Initiative Willkommen in Lichterfelde und Zehlendorf“ mittels öffentlicher Aushänge auf die ihrer Ansicht nach verbundenen Gefahren hin, die von den zukünftig in der Unterkunft lebenden Menschen ausgeht. Dazu hier die Pressemitteilung unseres Bündnisses als  pdf sowie den Handzettel, auf den wir uns darin beziehen.

Beitrag zur Infoveranstaltung Wohnungssuche für Ehrenamtliche Ende September beim Willkommensbündnis in Steglitz-Zehlendorf

von Frau Dr. Karin Windt.

http://www.place4refugees.org/2017/10/06/wohnungssuche-fuer-gefluechtete-steglitz-zehlendorf/

Zu einer echten Erfolgsstory ist er inzwischen geworden, der “Interkulturelle Kalender” des Berliner Integrationsbeauftragten – nun auch digital und kostenlos für mobile Endgeräte und den PC als Download!

Nicht auf jedem Kalender sind die wichtigsten Fest- und Feiertage der Kulturen und Religionen eingezeichnet, obwohl es gerade in einer Großstadt wie Berlin für viele wichtig und wissenswert ist, auf welche Tage die Hauptfeste von Geschäftspartnern, Kunden, Nachbarn, Kollegen oder Mitschülern fallen. Aus diesem Grund gibt der Integrationsbeauftragte regelmäßig den “Interkulturellen Kalender” heraus.

https://www.berlin.de/lb/intmig/service/interkultureller-kalender/

Der rote Teppich "Ehre, wem Ehre gebührt!" aus Berliner Kurier, 21.09..2017

Günther Schulze (66) bietet Flüchtlingen in Steglitz-Zehlendorf Hilfe und Schutz an.

Der Weg zur Integration ist nicht leicht. Zum Glück gibt es Menschen wie Günther Schulze (66), der sich seit 3 Jahren darum bemüht, Flüchtlingen  beim Einleben zu helfen. „Es geht um Solidarität und Chancen für alle“, sagt der ehemalige Politikwissenschaftler und Experte für  Friedenspolitik. 2014 wirkte er an der Gründung des „Willkommensbündnis“  in Steglitz-Zehlendorf mit. Mittlerweile gehört es zu den größten Willkommensinitiativen bundesweit und wird von 2600 Menschen unterstützt.  Schulze ist  Koordinator und Organisator für freiwillige Flüchtlingsarbeit im Bezirk. Der 66-Jährige hilft unter anderem bei der Wohnraumvermittlung, Begleitung Minderjähriger und der Orientierung bei der Arbeitssuche. Zudem ist er mit Fachverwaltungen und anderen Dienstleistern vernetzt.  Sein Engagement ist sehr zeitaufwendig:  80 Stunden pro Woche koordiniert Schulze die Arbeit des Bündnisses.  Aber sein Ziel ist ehrenwert: „Flüchtlinge sind Menschen wie du und ich. Ich möchte für sie eine andere Welt möglich machen“, erklärt er.

06.09.2017 "Runder Tisch Flüchtlingsarbeit fordert Einhaltung der Zusage zum Familiennachzug"

An die Steglitz-Zehlendorfer Kandidatinnen und Kandidaten von CDU, FDP, Grüne, Linke und SPD für die Bundestagswahl 2017
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Rundes Tisches Flüchtlingsarbeit Steglitz-Zehlendorf haben bei ihrer Zusammenkunft am 6. September einmütig diesen Beschluss gefasst:
 
"Wir, das Willkommensbündnis Steglitz-Zehlendorf, ein Bündnis aus freien und öffentlichen Trägern und Engagierten in der Flüchtlingsarbeit im Bezirk, fordern die verlässliche Einhaltung der Zusage, den Familiennachzug für subsidiär geschütze Flüchtlinge zum März 2018 wie angekündigt wieder zuzulassen!
 
Eine weitere Aussetzung ist für die betroffenen Familienväter, Mütter, Ehepartner und minderjährigen Kinder nach der langen Zeit der Trennung psychisch unzumutbar und verhindert die weitere Integration derer, die zum Teil bereits seit zwei Jahren in Deutschland leben, Deutsch gelernt haben und ihren Platz in unserer Gesellschaft gefunden haben. Die nachziehenden Angehörigen kommen in bereits erfolgte Integrationsprozesse und Unterstützernetzwerke ihrer Verwandten. Die Angst, Deutschland könnte sich überfordern angesichts der nachziehenden Verwandten trifft aus unserer Sicht daher nicht zu."
 
Wir bitten Sie, diese Forderung bei Ihrer Tätigkeit zu berücksichtigen und sich dafür einzusetzen, dass der Familiennachzug für subsidiär geschützte Flüchtlinge ab März 2018 wieder zulässig sein wird.
 

Kontakt

Willkommensbündnis für Flüchtlinge in Steglitz-Zehlendorf

c/o DRK Berlin Südwest gGmbH, Düppelstraße 36

12163 Berlin

Rufen Sie einfach an unter

+49 176 77 68 85 16

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

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