
Syrische Flüchtlinge in Deutschland
Aktuell leben 930.112 syrische Staatsangehörige in Deutschland (Stand: 28.2.2026). Von ihnen sind 10.718 Personen ausreisepflichtig (davon 9.787 Personen geduldet). Die Zahl der Syrer in Deutschland ist leicht rückläufig. Im Dezember 2025 waren es noch 936.300 Personen (4 Prozent weniger als Ende 2024). 70 Prozent von ihnen hatten einen befristeten Aufenthaltstitel – davon rund 544.700 Personen einen Aufenthaltstitel aus „völkerrechtlichen, humanitären oder politischen Gründen”
Mehr dazu unter: https://mediendienst-integration.de/fluechtlinge/syrische-fluechtlinge-in-deutschland/syrische-fluechtlinge-in-deutschland-aufenthaltsstatus/

Abschiebungen und Rückkehr nach Syrien
Syrien steht nach dem Sturz des Assad-Regimes im Dezember 2024 vor einem Neubeginn – viele Geflüchtete denken über eine Rückkehr nach. In Deutschland wird außerdem vermehrt über Abschiebungen nach Syrien diskutiert.
So haben nach dem Machtwechsel viele Kriegsflüchtlinge beschlossen, nach Syrien zurückzukehren. Seit November 2024 sind laut Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR rund eine Million Syrer*innen aus dem Ausland nach Syrien zurückgekehrt . Rund 510.000 Menschen kamen aus der Türkei, etwa 270.000 aus dem Libanon und 157.000 aus Jordanien (Stand: September 2025). Laut einer Befragung des UNHCR wollen rund 18 Prozent der syrischen Geflüchteten, die in den Nachbarländern leben, bis August 2026 nach Syrien zurückkehren. 1,8 Millionen "Binnenflüchtlinge" (internally displaced persons) konnten zudem innerhalb von Syrien an ihre Herkunftsorte zurückkehren.
Seit Januar 2025 können syrische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger in Deutschland im Rahmen des Bund-Länder-Programms REAG/GARP nach Syrien zurückkehren. Nach Angaben des Innenministeriums auf Anfrage des Mediendienstes sind zum Stichtag 31.10.2025 rund 2.900 Ausreisen über das Programm erfolgt. Das Programm deckt Reisekosten, eine Reisebeihilfe (200 Euro für Erwachsene, 100 Euro für Minderjährige) und finanzielle Starthilfe (1.000 EUR pro Person, maximal 4.000 EUR pro Familie) sowie gegebenenfalls medizinische Kosten.Quelle
Freiwillige Ausreisen nach Syrien können seit 2017 auch durch die zuständigen Stellen der Länder gefördert werden. Zwischen Dezember 2024 und Ende Oktober 2025 gab es darüber 346 freiwillige Ausreisen.
Mehr dazu und über mögliche Abschiebungen gibt es unter: https://mediendienst-integration.de/fluechtlinge/syrische-fluechtlinge-in-deutschland/abschiebungen-und-rueckkehr-nach-syrien/

Aktuelle Informationen aus den Briefing Notes des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vom 22. Juni 2026
1. IS: Drei Angriffe innerhalb einer Woche
Medienberichten zufolge tötete der IS am 20.06.26 einem Angriff auf Mitglieder des syrischen Militärs in Manbij, Gouvernement Aleppo, zwei Soldaten. Am 15.06.26 seien bei einem Angriff durch zwei Selbstmordattentäter auf einen Standort der Inneren Sicherheit ein Mitarbeiter getötet und drei weitere verletzt worden. Am 17.06.26 sei ein Sprengsatz am Auto des Justizpalastleiters von Babila, einem Damaszener Vorort, explodiert, welcher durch Mitglieder des IS angebracht worden sein soll. Der Leiter wurde demnach schwer verwundet. Die Behörden verkündeten zuletzt die Inhaftierung von 235 IS-Mitgliedern und die Zerschlagung von sieben Zellen innerhalb der letzten drei Monate.
2. Aufrufe zur Selbstjustiz; Assad-Funktionär verhaftet
Medienberichten vom 15.06.26 zufolge kam es in zahlreichen Ortschaften und Städten Syriens zu Demonstrationen, in denen gefordert wurde, Assad-Funktionäre und sog. Shabiha-Milizionäre zur Rechenschaft zu ziehen. In diesem Kontext wurde außerdem zu Selbstjustiz aufgerufen. In diversen Medien kursierten Berichte über Übergriffe auf Personen, denen eine Nähe bzw. Mitarbeit zu Assad-Behörden nachgesagt wurde. Zu wenig sei den Protestierenden zufolge bislang unternommen worden, um
Menschenrechtsverletzungen zu ahnden und Täter der Übergangsjustiz zu unterziehen. In einigen mehrheitlich alawitisch bewohnten Gebieten kam es zu intensiven Ausschreitungen, wie bspw. im Damaszener Vorort Mezzeh 86. Die Proteste führten zur Sorge vor erneuten größeren Angriffen auf Alawitinnen und Alawiten. Vereinzelt eskalierten sie und führten zu Verwundeten, wie bspw. in Palmyra am 15.06.26. In einer Stellungnahme der Regierung, die vor der Verübung von Racheakten und Selbstjustiz warnte, gab ein Sprecher an, es befänden sich derzeit ca. 6.000 Mitarbeitende des Assad-Apparates in Haft.
3. Inhaftierung eines Aktivisten aufgrund von Aussagen in sozialen Medien
Medienberichten zufolge wurde am 17.06.26 der bekannte britisch-syrische Aktivist und Filmemacher Hassan Akkad in Damaskus inhaftiert. Akkad gründete eine Initiative zur Überwachung der Finanzströme, die im Rahmen von Spendenaktionen für den Wiederaufbau Syriens zugesagt wurden. Dem Aktivisten wurden aufgrund seines Auftritts in sozialen Medien Verleumdung und üble Nachrede vorgeworfen. Er sei einem Regierungssprecher zufolge inhaftiert worden, da er trotz Aufforderung nicht bei der zuständigen Behörde vorstellig geworden sei. Nach vier Tagen wurde Akkad aus der Haft entlassen, da die Vorwürfe gegen ihn zurückgezogen worden seien. Dennoch wurden Anschuldigungen der Einschränkungen der Meinungs- und Pressefreiheit durch die Übergangsregierung laut. Außerdem äußerten Beobachterinnen und Beobachter Sorge darüber, dass noch immer das Cyberkriminalitätsgesetz der Assad-Zeit auf derartige Fälle angewandt würde.
Quellen:
1. Reuters, One Syrian security member killed in Islamic State attack in Raqqa, Last Update 15.06.2026; Reuters, Islamic State claims responsibility for northeastern Aleppo attack that killed two Syrian soldiers, Last Update 20.06.2026; The New Arab, IS claims responsibility for Aleppo attack that killed two Syrian soldiers, Last Update 20.06.2026; Enab Baladi, Islamic State Claims Attack on Raqqa Security HQ, Last Update 17.06.2026; Enab Baladi, Islamic State Claims Attack on Babila Judicial Official, Last Update 18.06.2026.
2. The New Arab, Syria security forces arrest former Assad official linked to Daraa abuses, Last Update 13.06.2026; The New Arab, Syria warns against revenge attacks on Assad-era figures, Last Update 15.06.2026; The New Arab, From justice to vengeance? Syria grapples with post-Assad anger, Last Update 18.06.26; Enab Baladi, Palmyra: Eight Injured, People Detained Amid Tension, Last Update 16.06.2026; Enab Baladi, Calm Returns to Palmyra, Homs Pledges Legal Action, Last Update 16.06.2026; Enab Baladi, Damascus’ Mezzeh 86 Tense After Protest Against Regime Remnants, Last Update 17.06.2026; Enab Baladi, Syrian Security Arrests Major General, Brigadier in Damascus, Last Update 19.06.2026.
3. The New Arab, British-Syrian activist Hassan Akkad released in Damascus, Last Update 21.06.2026; Enab Baladi, Damascus Judiciary Explains Hassan Akkad Arrest, Last Update 19.06.2026.

Aktuelle Informationen aus den Briefing Notes des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vom 15. Juni 2026
1. Hasaka: Mehrtägige Proteste aufgrund sich verschlechternder Lebensbedingungen
In verschiedenen Regionen des Gouvernements Hasaka in Nordostsyrien kam es seit dem 08.06.26 zu mehrtägigen Protesten. Die Hauptursache liegt laut syrischen Ortsmedien in den sich zunehmend verschlechternden Lebensbedingungen. Demnach fand am 08.06.26 in der Stadt al-Shaddadi eine Kundgebung statt, auf der die Demonstrierenden die Verbesserung der öffentlichen Dienstleistungen und die Schaffung von Arbeitsplätzen forderten, während sie zugleich auf die anhaltenden Versorgungskrisen mit Treibstoff, Strom, Wasser und Brot aufmerksam machten. Auch im Bezirk Tel Brak demonstrierten Teile der lokalen Bevölkerung u.a. gegen die steigenden Lebenshaltungskosten und die hohe Arbeitslosigkeit. Im Rahmen der Protestbewegungen wurden einem Medienbericht zufolge außerdem mehrere Zufahrtsstraßen zu verschiedenen Städten blockiert. Am 09.06.26 versammelten sich demnach Dutzende Einwohnerinnen und Einwohner aus der Region al-Hol und hinderten Öltanker an der Durchfahrt. Der stellvertretende Gouverneur von Hasaka reagierte auf die Forderungen laut einem Medienbericht vom 11.06.26 mit der Lieferung von 1 Mio. Litern subventioniertem Dieselkraftstoff, der größtenteils zur Entlastung des Agrarsektors eingesetzt werden soll. Die Unzufriedenheit der Demonstrierenden richtete sich darüber hinaus auch gegen die schleppende Umsetzung des Integrationsabkommens, das am 29.01.26 zwischen der Übergangsregierung und den kurdisch dominierten Demokratischen Kräften Syriens (SDF) geschlossen wurde. Demnach wirke sich u.a. die Schließung bzw. der Stillstand einiger Institutionen während der Übergangsphase negativ auf Beschäftigungsmöglichkeiten und die Verfügbarkeit von öffentlichen Dienstleistungen aus.
2. Staatenlose Kurdinnen und Kurden: Entgegennahme von Anträgen auf Staatsbürgerschaft abgeschlossen
Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur SANA gab die Generaldirektion für zivile Angelegenheiten des Innenministeriums am 11.06.26 bekannt, dass das Zeitfenster für die Einreichung von Staatsbürgerschaftsanträgen von staatenlosen Kurdinnen und Kurden in Syrien basierend auf dem Dekret Nr. 13 von 2026 geschlossen wurde. Entsprechende Anträge konnten seit dem 06.04.26 innerhalb einer zunächst für 30 Tage festgelegten Frist und mit einer anschließenden Verlängerung um 15 Tage in eigens dafür eingerichteten Zentren gestellt werden (vgl. BN v. 20.04. u. 11.05.26). Man werde nach Angaben des Innenministeriums nun mit der Prüfung der Anträge beginnen und zwischen dem 14.06. und 18.06.26 die ersten Interviewtermine über die offizielle Plattform des Ministeriums sowie über staatliche Medien in den jeweiligen Gouvernements veröffentlichen. Lediglich für im Ausland lebende staatenlose kurdische Kinder unter 18 Jahren, für die ein gemeinsamer Familienantrag durch einen in Syrien befindlichen Haushaltsvorstand gestellt werden konnte, gab das Ministerium eine (nicht näher definierte) Fristverlängerung bekannt.
3. Quneitra: Mehrere Personen durch israelische Streitkräfte festgenommen
Einem Medienbericht zufolge nahmen israelische Armeeeinheiten am 09.06.26 im Rahmen einer Razzia einen Mann in Umm al-Luqs fest. Sein Verbleib ist bislang unklar. Auch am 07.06.26 soll es zu Festnahmen von insgesamt fünf Zivilpersonen, eine in Sida al-Hanout und vier in Jubata al-Khashab, gekommen sein. Nachdem die israelischen Streitkräfte mehrere Häuser in Jubata al-Khashab durchsucht und dabei die vier
Betroffenen festgenommen hatten, sollen sie diese zu einem israelischen Militärstützpunkt gebracht und erst nach mehrstündiger Vernehmung wieder freigelassen haben.
Quellen:
1. Enab Baladi, اﺣﺗﺟﺎﺟﺎتﺗﺗوﺳﻊﺑرﯾفاﻟﺣﺳﻛﺔ..ﻏﺿبﻣنﻏﯾﺎباﻟﺧدﻣﺎتوآﻟﯾﺎتاﻟدﻣﺞ , [Proteste breiten sich in der Provinz Al-Hasaka aus. Wut über fehlende Dienstleistungen und Integrationsmaßnahmen], last update 09.06.2026; The New Arab, Hasakah protests prompt Syrian authorities to send emergency fuel, last update 11.06.2026.
2. SANA, Interior Ministry completes collecting citizenship applications from Syrian Kurds, last update 11.06.2026; Rudaw, Syria begins reviewing citizenship applications from stateless Kurds, last update 12.06.2026; Syria Direct, Nationality law reform: Who has the ‘right to have rights’ in the new Syria?, last update 10.06.2026.
3. The New Arab, Israeli forces kidnap five civilians in Syria's Quneitra, last update 07.06.2026; Enab Baladi, Israeli Army Arrests Young Man in Quneitra Raid, last update 09.06.2026.

Aktuelle Informationen aus den Briefing Notes des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vom 8. Juni 2026
1. Suweida: Verhaftung nach Spionagevorwürfen
Die sog. Nationalgarde, die der Autorität des drusischen Sheikh Hikmat al-Hijri folgt und im Großteil des Gouvernements Suweida die Kontrolle innehat, verkündete am 29.05.26 in einer Stellungnahme die Festnahme eines LKW-Fahrers, dem Spionage für die Übergangsregierung in Damaskus vorgeworfen wurde. Demnach sei dieser bereits am 24.05.26 an einem Checkpoint gestoppt und durchsucht worden. Er habe eine für LKW-Lieferungen ungewöhnliche Route gewählt und daher Verdacht erregt. Bei der Durchsuchung seines Mobiltelefons seien Fotos und Videos der Massaker an der drusischen Bevölkerung in Suweida durch die Sicherheitskräfte der Übergangsregierung im Juli 2025 und Kämpfen zwischen drusischen Milizen und der Übergangsregierung gefunden worden. Der Verdächtige habe der Stellungnahme zufolge gestanden, in
der Spionage aktiv und an den Massakern im Juli 2025 beteiligt gewesen zu sein. Er sei demnach nun an die Militärjustiz überstellt worden, die der lokalen Administration angehört, die durch Sheikh al-Hijri einberufen worden war. Am 25.05.26 soll eine Familie auf dem Weg von Suweida nach Damaskus entführt worden sein. Einem Bericht zufolge sei eine vierköpfige Familie und ihr Taxifahrer durch eine bewaffnete Person aus einem lokalen Stamm gestoppt worden, woraufhin der Kontakt zu ihnen abbrach. Demnach sei die Entführung eine Reaktion, da kurz zuvor ein Mitglied der beduinischen Gemeinschaft innerhalb des Gouvernements Suweida entführt worden sei. Es geht nicht eindeutig aus den Berichten hervor, ob es sich hierbei um den genannten LKW-Fahrer handelt. Die Sicherheitskräfte der Übergangsregierung in Suweida würden sich einem hochrangigen Mitarbeiter der Übergangsregierung zufolge mit dem Fall befassen.
2. Suweida: Unruhen nach Räumungsanordnung
Berichten zufolge kam es am 01.06.26 innerhalb von Suweida-Stadt zu Spannungen. Einer Stellungnahme der sog. Nationalgarde zufolge seien zwei Personen festgenommen worden, die eine angeordnete Räumung durch deren Kämpfer behindert haben sollen. Sie seien der Militärpolizei übergeben worden. Medienberichten zufolge kam es im Kontext der angestrebten Räumung hingegen zu Kämpfen zwischen verschiedenen Bataillonen der Nationalgarde, nachdem eine Person zwangsweise aus Geschäftsräumen entfernt werden sollte, die auf dem Gelände einer Kirche verortet sind.
3.Hasaka: Zunahme der Kriminalität
Einem syrischen Online-Medium zufolge hat sich die Sicherheitslage in der Stadt Hasaka in den letzten Monaten verschlechtert. Demnach sei ein deutlicher Anstieg der Kriminalität, einschließlich Morde, bewaffneter Raubüberfälle und Diebstähle zu verzeichnen. Das Gouvernement Hasaka gelangte erst seit Januar 2026 schrittweise unter Kontrolle der Übergangsregierung in Damaskus. Generell würden den Berichten zufolge viele Dispute in Hasaka durch die Stämme, denen die Involvierten angehören, beigelegt. In einigen Fällen kommt es aufgrund dieses Vorgehens jedoch auch zu eskalierenden, sich ausweitenden Konflikten und Rachemorden. Die Justizbehörden würden eine nur wenig effektive Rolle spielen, wodurch sie eine geringe abschreckende Wirkung haben. Die Präsenz der unterschiedlichen Sicherheitskräfte der Übergangsregierung sowie der Asayish, die eine Art Polizei unter der DAANES darstellten, trügen ebenfalls zu einer Fragmentierung der Sicherheitslage im Gouvernement Hasaka bei. Dem Medium zufolge initiierten die Asayish gemeinsam mit einer mit den SDF affiliierten Einheit am 03.06.26 eine einmonatige Sicherheitskampagne, währende derer eine erhöhte Präsenz an Sicherheitskräften in Hasaka-Stadt sich vor allem auf die Konfiszierung von Motorrädern und die Untersuchung von Fällen mit Involvierung von Motorrädern konzentrieren werden.
Quellen:
1. Enab Baladi, Suwayda National Guard Detains Truck Driver, last update 29.05.2026; ANHA, Man accused of espionage arrested;
family kidnapped from Sweida, last update 29.05.2026.
2. Enab Baladi, Suwayda Tensions Follow Church Property Evictions, last update 02.06.2026.
3. Enab Baladi, “ ھﺷﺎﺷﺔ أﻣﻧﯾﺔ” ﻣﺗﻔﺎﻗﻣﺔ ﺑﺎﻟﺣﺳﻛﺔ.. ﺳﻛﺎن ﯾطﺎﻟﺑون ﺑﺿﺑط اﻟﻔوﺿﻰ [Worsening security fragility in Hasaka: Residents demnad an end
to the chaos], last update 26.05.2026; Enab Baladi, SDF Launches Month-Long Campaign in al-Hasakah, last update 03.06.2026;
Syria TV, ﺑﻌد أﺳﺑوع ﻣن اﺧﺗﻔﺎﺋﮫ.. اﻟﻌﺛور ﻋﻠﻰ ﺟﺛﺔ ﺳﺎﺋﻖ أﺟرة ﯾﺛﯾر ﻏﺿﺑﺎ ﻓﻲ اﻟﺣﺳﻛﺔ [A week after his disappearance, the discovery of a taxi driver's
body sparks outrage in Hasakah], last update 01.06.2026; Syria TV, ﻗرار ﯾﺣظر ﺗﺟوال اﻟدراﺟﺎت اﻟﻧﺎرﯾﺔ ﻓﻲ ﻣﺣﺎﻓظﺔ اﻟﺣﺳﻛﺔ وﯾﺻﺎدر اﻟﻣﺧﺎﻟف ﻣﻧﮭﺎ
[A decision has been issued banning the movement of motorcycles in Al-Hasakah Governorate and confiscating any that violate
the ban], last update 04.06.2026.

Länderreport Syrien nach Assad
Der Länderreport des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) befasst sich mit der Situation in Syrien seit dem Sturz der Assad-Regierung und der Machtübernahme Hay’at Tahrir al-Shams. Er enthält Informationen zum Aufbau von Regierungs- und Sicherheitsstrukturen durch die neue Übergangsregierung, Vorfälle und Trends in der Sicherheitslage, die Situation von bestimmten Bevölkerungsgruppen unter den neuen Herrschern sowie über den Umgang der Behörden mit der Zivilbevölkerung und die humanitäre Lage innerhalb des Landes.
Den Länderreport gibt es unter: https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Behoerde/Informationszentrum/Laenderreporte/2026/2025-03-laenderreport-syrien.pdf?__blob=publicationFile&v=2

Machtwechsel in Syrien: SVR fordert weiterhin Schutz für Geflüchtete
Vor dem Hintergrund des Machtwechsels in Syrien warnt der Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR) in einem aktuellen Pressestatement vor vorschnellen Rückkehrforderungen.
Zwar sei das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nach §73 AsylG gesetzlich verpflichtet, die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft zu widerrufen, wenn die Voraussetzungen dafür nicht mehr vorliegen. „Das ist aber erst dann der Fall, wenn sich die Verfolgungssituation dauerhaft geändert hat und nicht mehr besteht, so dass den Rückkehrenden keine Gefahren mehr drohen. Das kann seriös derzeit niemand sagen, entsprechende Forderungen sind daher vor dem Hintergrund des beginnenden Wahlkampfes zu sehen“, sagt der SVR-Vorsitzende Prof. Hans Vorländer.
Das vollständige Pressestatement gibt es unter: https://www.svr-migration.de/wp-content/uploads/2024/12/SVR-Presseinformation_Syrische-Fluechtlinge-brauchen-weiterhin-Schutz.pdf

Aktuelles aus Syrien: Informationen aus den wöchentlichen Briefing Notes des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vom 3. November 2025
Informationen über Syrien in Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Syrien